Hypnose

Die Hypnosetherapie

Allgemein

Die Hypnose ist eine sehr alte Therapieform. Leider ist sie über die Jahrhunderte etwas in Vergessenheit geraten und hat heutzutage aufgrund der „Showhypnose“ einen schlechten Ruf. Die Hypnosetherapie und die Showhypnose haben abgesehen von dem Trance-Zustand leider recht wenig gemeinsam.

Bei der Hypnose (außer Showhypnose) geht es darum seinem Unterbewusstsein näher zu kommen. Dadurch kann man innere Konflikte besser lösen, sich schlechte Gewohnheiten besser abgewöhnen oder Herausfinden was der Auslöser für bestimmte Symptome war. 

Vorgehen

In der Hypnosetherapie wird der Patient zunächst in Trance gebracht. Dieser Zustand ist ein sehr entspannter Wachzustand. Wer schon einmal eine Entspannung am Ende einer Yoga-Stunde oder eine Traumreise gemacht hat, oder sich einfach nur mal unter Anleitung auf seinen Körper konzentriert hat (z.B. „Die Füße werden schwer, die Beine werden schwer“, etc.), kennt diesen Zustand. Diese Entspannung wird sehr ausgiebig gemacht, dadurch kommt der Patient seinem Unterbewusstsein näher und er kann im Gespräch mit dem Therapeuten seine zuvor dargestellten Angelegenheiten besprechen.

Bei der ersten Hypnosesitzung wird ein sogenannter „sicherer Ort“ eingerichtet. Sollte ein (verdrängtes) Trauma auftauchen, so kann man den Patient an seinen „sicheren Ort“ zurückführen. 

Am Ende der Sitzung wird der Patient wieder sanft aus der Hypnose geholt. Dies geschieht ähnlich wie bei der einleitenden Entspannung, geht aber deutlich schneller.

Vorurteile gegenüber der Hypnosetherapie

  1. Der Patient ist nicht willenlos
    Selbst unter einer sehr tiefen Trance bleiben Ihre Instinkte, ihr Willen und Ihre Moralvorstellungen erhalten. Sie haben dieselbe oder eine verstärkte Kontrolle über Ihren Körper und haben denselben oder einen besseren Zugang zu Ihren Erinnerungen und Gefühlen.
  2. Der Therapeut kann mit einem nicht tun was er will
    Sie werden niemals gegen Ihren Willen etwas sagen oder tun, das ist unter Trance nicht möglich. Sie könnten auch jederzeit aufstehen und gehen. Sollten Sie sich mit dem Therapeuten nicht wohl fühlen, so sollten Sie die Therapie abbrechen.
  3. Man erinnert sich an die Hypnose
    Abgesehen von ganz besonderen Ausnahmebedingungen, bei denen ein (erneutes) Vergessen von einer Erinnerung gewünscht und erforderlich ist, erinnert man sich an die Hypnose. 

Wann ist Hypnose sinnvoll?

Hypnose kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, zum Beispiel bei/m

  • Abnehmen
  • der Aufgabe schlechter Gewohnheiten und Verhaltensmustern
  • der Aufgabe vom Rauchen
  • Herausfinden was Ihnen gut tun würde oder woher Ihre Symptome kommen
  • Entspannen
  • sich sicher fühlen
  • Entscheidungen treffen
  • Herausfinden was ein immer wiederkehrender Traum einem sagen möchte
  • etc.

Wichtig bei der Hypnose ist, dass sie sich so gut wie möglich entspannen. Je besser Sie sich entspannen, desto wirkungsvoller ist die Hypnosetherapie.

Wann ist Hypnose nicht sinnvoll?

Die Hypnosetherapie kann dem Patienten auch schaden. Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, dann ist eine Hypnose (bei mir oder im allgemeinen) nicht zu empfehlen:

  • Depressionen
  • schwere Traumata
  • Psychologische Erkrankungen
  • wenn Sie eine Showhypnose erleben möchten
  • wenn Sie nicht an Hypnose glauben und Sie eine Bestätigung wollen
  • etc.